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Spiegelsplitterwahrheiten
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Denn sie bedenken nicht, was sie sagen ...
Gemeint sind die vielen Politiker in den westlichen Demokratien, die
ihre Unfähigkeit zum Handeln hinter Macht suggerierenden Worten und
Statements verstecken wollen, deren Widersprüchlichkeit den Urhebern
dieser Worte dann aber bereits am Tag nach der "Tat" sozusagen um die
Ohren fliegt.
Noch am 14.1.2026 war US-Präsident Donald Trump
dazu bereit und auch wohl willig, den Iran zu bombardieren. Das
US-Militär dagegen nicht, denn die Reaktion des Iran wäre - aus Sicht
der Militärs - nicht nur unkalkulierbar, sondern auch hinsichtlich der
damit verbundenen Folgen zu risikobehaftet gewesen. Sie - die
Militärs - baten deshalb ihren Präsidenten, zurückzurudern. Sogar
Israel, das sich nichts sehnlicher wünscht, als seinen Erzfeind endlich
besiegen zu können, schlug dem US-Präsidenten vor, zu warten, bis das
„Regime“ zusammenbricht.
Das aber wird wohl nicht passieren, denn die
internen Machtverhältnisse in der Islamischen Republik werden das zu
verhindern wissen, zumal die Mehrheit des Landes, einschließlich der
Sicherheitskräfte, die politische Struktur ihres Gottesstaates nicht nur
unterstützen, sondern auch verteidigen wollen.
Anders ausgedrückt: Bei den Unterstützern des Regimes
handelt es sich nicht um bezahlte Landlords, sondern um
Überzeugungstäter. Ob sich an dieser - meiner Spiegelsplitterwahrheit -
in den nächsten Tagen etwas ändern wird, weil es erstens anders kommt
als man denkt, bleibt abzuwarten.
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