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Inhaltsverzeichnis Spiegelsplitterwahrheiten Donnerstag, den 8. Januar 2026 Kommt und seht, was straflos (?) geht Wenn man, um die Freiheit zu haben, sie sich nur wünschen muss; wenn weiter nichts dazu zu tun wäre als der Wille, sie sich zu wünschen, sollte sich dann wirklich eine Nation auf der Welt finden, der sie zu teuer ist, wenn man sie mit dem bloßen Wunsche erlangen kann?
Étienne de La Boëtie Das Fragezeichen hinter diesem Zitat ist mehr als berechtigt, denn es bedeut, das der Erhalt von Freiheit – wenn man sie denn hat – nicht auf Illusionen, sondern nur durch die Bereitschaft erlangt und erhalten werden und bleiben kann – zumindest ist das in Demokratien so – wenn der Macht Grenzen gesetzt werden, denn die Macht bedarf des Krieges, wenn die Probleme im Innern zu groß werden. Frieden und Freiheit, das wünschen sich alle Völker weltweit. Das gilt auch für die 193 in der UN vereinten Nationen, die sich alle dem Völkerrecht verpflichtet fühlen, zu dessen Kern Frieden und Freiheit gehören. Dieser Glaube hat sich jedoch als ein Glaube an die eigene Schwäche und Tatenlosigkeit der UN herausgestellt, denn die Realität von heute zeigt, dass allein durch Moral Freiheit in Frieden nicht gewährleistet werden können. US-Präsident Ronald Trump ließ, nur um drei Beispiele aus der jüngsten Zeit in Erinnerung zu rufen, Weihnachten 2025 drei Länder bombardieren:
Und auch am 3. Januar 2026 zog der Friedenspräsident erneut in den Krieg, dessen wahren Grund er selbst verkündete: „Unser Öl“ ist Venezuelas Öl. Die Welt wird sich wohl damit (zumindest vorübergehend) abfinden müssen, denn es ist nicht zu erwarten, dass Russland, China oder eine andere Macht einen Krieg gegen die USA führen wird, nur um den Staatspräsidenten Venezuelas Nicolás Maduro Moros und dessen Ehefrau, die am 3.1.2026 binnen weniger Stunden gewaltsam entführt wurden, zu retten. Dass dieser militärische Gewaltakt weltweit unterschiedlichste Reaktionen hervorgerufen hat, die die gesamte Palette von Ablehnung bis hin zur Euphorie umfassen, soll hier nur festgestellt werden. Die nachfolgend zitierten US-amerikanischen Stimmen zum Bruch des Völkerrechts vom 3. Januar 2026 machen jedoch deutlich, dass es in Amerika einflussreiche Stimmen gibt, die ihren Verstand noch nicht verloren haben. Jeffry Sachs Rede vor dem Uno-Sicherheitsrat am 5. Januar 2026: Sein Appell lautet: Die Welt darf nicht untätig bleiben. Internationale Institutionen seien geschaffen worden, um einen Dritten Weltkrieg im Nuklearzeitalter zu verhindern. Zitate aus seiner Rede: Seit 1947 hat die Außenpolitik der Vereinigten Staaten wiederholt Gewalt, verdeckte Aktionen und politische Manipulation eingesetzt, um einen Regimewechsel in anderen Ländern herbeizuführen. Dies ist eine sorgfältig dokumentierte historische Tatsache. In ihrem Buch «Covert Regime Change» (2018) dokumentiert die Politikwissenschaftlerin Lindsey O’Rourke allein zwischen 1947 und 1989 siebzig versuchte Regimewechsel-Operationen der USA. Diese Praktiken endeten nicht mit dem Kalten Krieg. Seit 1989 gehören zu den wichtigsten Regimewechsel-Operationen der Vereinigten Staaten, die ohne Genehmigung des Sicherheitsrats durchgeführt worden sind, unter anderem: Irak (2003), Libyen (2011), Syrien (ab 2011), Honduras (2009), Ukraine (2014) und Venezuela (ab 2002). Im vergangenen Jahr haben die Vereinigten Staaten Bombenangriffe in sieben Ländern durchgeführt, von denen keiner vom Sicherheitsrat genehmigt wurde und keiner im Rahmen der Charta als rechtmäßige Selbstverteidigung durchgeführt wurde. Zu den Zielstaaten gehören Iran, Irak, Nigeria, Somalia, Syrien, Jemen und nun auch Venezuela. Die Mitglieder des Rates sind aufgefordert, das Völkerrecht und insbesondere die Charta der Vereinten Nationen zu verteidigen. Um seinen Verpflichtungen gemäß der Charta nachzukommen, sollte der Sicherheitsrat unverzüglich die folgenden Maßnahmen beschließen: Die Vereinigten Staaten müssen unverzüglich alle expliziten und impliziten Drohungen oder die Anwendung von Gewalt gegen Venezuela einstellen und unterlassen. Die Vereinigten Staaten müssen ihre Seeblockade und alle damit verbundenen militärischen Zwangsmaßnahmen, die ohne Genehmigung des Sicherheitsrats durchgeführt wurden, beenden. Die Vereinigten Staaten müssen unverzüglich ihre Streitkräfte aus Venezuela und aus dem Umkreis Venezuelas abziehen, einschließlich aller nachrichtendienstlichen, maritimen, luftfahrttechnischen und anderen vor Ort stationierten Ressourcen, die zu Zwangsmaßnahmen eingesetzt werden. Venezuela hält sich an die Charta der Vereinten Nationen und die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geschützten Menschenrechte. Der Generalsekretär ernennt unverzüglich einen Sonderbeauftragten, der beauftragt ist, mit den relevanten venezolanischen und internationalen Akteuren in Kontakt zu treten und dem Sicherheitsrat innerhalb von vierzehn Tagen Empfehlungen im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen vorzulegen, und der Sicherheitsrat befasst sich weiterhin dringend mit dieser Angelegenheit. Alle Mitgliedstaaten haben in strikter Übereinstimmung mit der Charta von einseitigen Drohungen, Zwangsmassnahmen oder bewaffneten Aktionen außerhalb der Autorität des Sicherheitsrats abzusehen. Zum Schluss Herr Präsident, sehr geehrte Mitglieder, der Frieden und das Überleben der Menschheit hängen davon ab, ob die Charta der Vereinten Nationen ein lebendiges Instrument des Völkerrechts bleibt oder in Bedeutungslosigkeit versinkt. Das ist die Entscheidung, vor der dieser Rat heute steht. Vielen Dank. Jeffry Jeffry Sachs Rede im Volltext Kommt, und seht euch Venezuela an! Der Kucinich Report verwendet dafür eine andere Wortwahl (VENI, VIDI, VENEZUELA: Pox Americana from War-a-Iago). Pox Americana bezieht sich in dieser Überschrift offensichtlich auf den historischen Begriff „Pax Americana“ , der die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg beschreibt, in der die USA nicht nur globale Dominanz anstrebte, sondern auch einen relativen Weltfrieden gewährleisten wollte, was aber wohl heute der Vergangenheit angehört, zumal mit dem neuen Amerika von Donald Trump, der sich meist in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida aufhält, das friedliche Amerika ein ganz anderes Gesicht bekommen hat und deshalb sein Anwesen in Florida in War-a-Lago umbenannt werden sollte, denn von diesem Wohnsitz geht Gewalt, sprich Krieg aus. The Kucinich Report vom 5.1.2026: Die langfristigen Folgen von US-Maßnahmen in Venezuela zerstören Gesetze, die die Vereinigten Staaten und die internationale Ordnung zusammenhalten. Das ist nicht Pax Americana. Es ist Pox Americana von War-a-Iago. Diese Regierung, die mit dem Versprechen gewählt wurde, ewige Kriege zu beenden, hat Amerika seitdem in den Krieg gegen den Iran, den Irak, den Jemen, Syrien, Somalia und Nigeria geführt und gleichzeitig den Völkermord an den Gazanern finanziert. Es ist in Venezuela einmarschiert, hat seinen Präsidenten Nicholas Maduro und seine Frau entführt und hat versprochen, Venezuela zu „führen“, um sich Venezuelas umfangreiche Ölreserven aneignen zu können (zu stehlen). Die langfristigen Folgen von US-Maßnahmen in Venezuela zerstören Gesetze, die die Vereinigten Staaten zusammenhalten, einschließlich der internationalen Rechtsordnung. Eine Regierung, die ihre Ideale, ihre Verfassung, ihre Gesetze, ihre Freiheiten, ihre Verpflichtungen, ihre Versprechen auf der Suche nach dem globalen Imperium und für Beute aufgibt, wird unsere Nation in den Ruin bringen und Amerika in Schulden, Depressionen und Gefahren zurücklassen. Die USA Verfassung: Artikel I, Abschnitt 8 gewährt dem Kongress die alleinige Befugnis, den Krieg zu erklären. Der Angriff auf Venezuela war ein sorgfältig erfundener Kriegsakt. Das Neutralitätsgesetz: Dieses Gesetz verbietet der US-Regierung, sich an unberechtigten militärischen Aktionen gegen Länder zu beteiligen oder solche zu unterstützen, die sich nicht im Krieg mit den USA befinden. Venezuela befand sich nicht im Krieg mit den USA. Link zu dem Artikel: VENI, VIDI, VENEZUELA: Pox Americana from War-a-Iago. Kommt und seht euch Venezuela an! Wenn das 2026 so weitergeht, dann bleibt wohl nur noch die Hoffnung, dass Vernunft sich gegen so viel Dummheit doch noch durchzusetzen vermag. Wie heißt es doch so zutreffend in der Bibel:
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