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Mehr als ein Fußballspiel

Montag, den 1. Juni 2026

Mit 4:3 im Elfmeterschießen besiegte Paris Saint-Germain den FC Arsenal im Champions-League-Endspiel am 30. Mai 2026 in Paris. Diesen Sieg nahm der Staatspräsident Frankreichs, Emmanuel Macron zum Anlass, auf X.com folgenden Post zu veröffentlichen,

Une nouvelle étoile brille sur Paris ! Bravo au PSG qui fait rêver toute l’Europe. La France est fière.

Ein neuer Stern erstrahlt über Paris! Glückwunsch an PSG, das ganz Europa zum Träumen bringt. Frankreich ist stolz.

Link zum Post

Das, was an diesem denkwürdigen Tag aber wohl länger in Erinnerung bleiben dürfte als die Glückwünsche des Staatspräsidenten, das wird die Tatsache sein, dass dieses Fußballspiel mehr als ein bloßes Fußballspiel gewesen ist.

Was war geschehen?

  • Landesweit kam es zu gewaltsamen Krawallen.

  • Paris brannte wieder einmal.

  • Ein Fußballspiel wurde von „jungen Männern, überwiegend mit Migrationshintergrund“ zum Anlass genommen, ein wenig Bürgerkrieg zu spielen.

  • Besser gesagt: Die sichtbar gewordene Gewalt brachte den unterdrückten Hass einer Vielzahl junger Männer - nicht nur gegen Frankreich, sondern gegen Europa insgesamt - zum Ausdruck.

Über den folgenden Link können zwei kurze Videos aufgerufen werden, die einen Eindruck darüber vermitteln, was in Paris geschehen ist.

Krawalle in Paris

Wie konnte es dazu kommen?

Die Antwort dürfte leicht fallen. Frankreich hat sich zu einem zerbrechlichen Staat entwickelt, zumindest scheint es zu einem offenen Bruch zwischen den Franzosen und den Einwanderern gekommen zu sein. Zwar wird in der Berichterstattung der so genannten Leitmedien zwar überwiegend von Fußball-Krawallen und gewalttätigen Gruppen gesprochzen und jeder Bezug auf "Migranten-Krawalle" vermieden, dennoch dürfte hier der Ursprung solcher Gewaltausbrüche zu suchen sein, so auch die Stimmen einiger Kommentatoren,die die offiziellen Meldungen hinterfragen, die von außer Kontrolle geratenen Fans, Randalierern oder von gewaltbereiten Gruppen sprechen.

Wie dem auch immer sei: Dass dies ein Ende haben und zu kompromisslosem Handeln führen muss, das forderte sogar der französische Staatspräsident Emmanuel Macron am Tag nach den Krawallen in Paris.

Link zur Quelle auf Welt.de

Worte allein aber, wenn ihnen keine Taten folgen, vermögen die Wirklichkeit nicht zu verändern.

Warum?

Die bürgerkriegsähnlichen Gewaltexzesse in Paris und in anderen französischen Städten erinnern zumindest mich an die Ausschreitungen nach dem Champions-League-Triumph im Vorjahr. 2025 gab es zwei Tote, knapp 200 Verletzte sowie 559 Festnahmen. Die Behörden zählten zudem knapp 700 Brände, insbesondere von Autos. Krawalle am Rande der Feiern gab es besonders in Paris.

Im Vergleich dazu, können die Ausschreitungen vom 30. Mai 2026 geradezu als "gemäßigt" bezeichnet werden.

Wie dem auch immer sei: Die Ausschreitungen werden nicht nur in Frankreich sondern auch in anderen europäischen Ländern Forderungen verstärken, die sich wie folgt zusammenfassen lassen:

Europa wird sich entscheiden müssen: Remigration oder Selbstaufgabe.

Zu hoffen bleibt, dass es sozialverträglichere Lösungen gibt.

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