|
Rodorf.de Spiegelsplitterwahrheiten
Inhaltsverzeichnis
Spiegelsplitterwahrheiten Politik oder Moral Mittwoch, den 20. Mai 2026 Politik oder Moral? Darüber sollte in einer Demokratie eigentlich die öffentliche Meinung entscheiden, also das mehrheitlich entscheidende „Wir“. Das aber scheint in der heutigen Zeit sogar das Establishment zu überfordern, das vorsorglich sogar einen Staatsstreich ankündigt, sollte die altparteiliche Horrorvorstellung, dass die stärkste Oppositionspartei Wahlen gewinnen könnte, anlässlich anstehender Wahlen tatsächlich Wirklichkeit werden sollte. Und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, spielt Moral beim Umgang mit dem politischen Gegner keine Rolle. Das ist Politik. Mit Moral hat das nichts zu tun. Eher mit Dummheit. Wie dem auch immer sei: Anzunehmen ist, dass das derzeit noch geduldete Level von Wokeness, sollte es tatsächlich korrigiert werden, Korrekturen voraussetzen wird, die sich wahrscheinlich auch niemand wünschen kann, denn es gibt einfach kein Zurück mehr. Warum? Bereits heut leben in den meisten deutschen Großstädten mehr ausländische als deutsche Jugendliche. Das ist eine statistisch gut belebte Wahrheit. Folge davon wird sein, dass ethnische Deutsche (Bio-Deutsche) in wenigen Jahrzehnten garantiert in der Minderheit und von Afrikanern und Muslimen verdrängt worden sein werden. Vielleicht braucht es dafür nicht einmal mehr Jahrzehnte, denn bereits heute wartet kriegsbedingt etwa eine halbe Million Menschen in Libyen darauf, nach Europa zu gelangen. Anders ausgedrückt: Europa steuert wie ein Schlafwandler auf eine weitere Migrationskatastrophe zu, und die Politiker, die das zu verantworten haben, weigern sich nach wie vor, das zu verhindern. Das ist Politik verbunden mit Moral. Der griechische Migrationsminister Thanos Plevris hat nun offen gewarnt, dass derzeit rund 550.000 Migranten in Libyen darauf warten, das Mittelmeer zu überqueren und nach Europa zu gelangen. Anders ausgedrückt: Eine halbe Million Menschen wollen nach Europa, während Brüssel weiter über „humanitäre Werte“ und „europäische Solidarität“ schwadroniert, als ob Slogans Grenzen ersetzen könnten? In einem Bericht auf Uncutnews.ch vom 19. Mai 2026 heißt es: Man stelle sich den Wahnsinn dieser Situation vor. Libyen selbst hat nur etwa 7 Millionen Einwohner. Ganze Regionen werden nun von Schleusernetzwerken kontrolliert, die ein Vermögen damit verdienen, Menschen nach Europa zu bringen, während europäische Steuerzahler die NGOs finanzieren, die sie vor der Küste wie Fährdienste abholen. Und dennoch weigert sich das europäische Establishment, die Grenzen zu sichern, denn bei der Migration ging es nie einfach nur um Humanität. Sie wurde zu einem ideologischen Projekt, das direkt mit der Zerstörung nationaler Identität, Souveränität und des sozialen Zusammenhalts verbunden war. Wer Einwände erhob, wurde sofort als „rechtsextrem“, „rassistisch“ oder „extremistisch“ diffamiert, während die Regierungen die offensichtliche Realität ignorierten, die für normale Bürger beim Gang durch ihre eigenen Städte sichtbar ist. Im obigen Artikel wird auch darauf hingewiesen, dass die Migrationskrise seit 2015 Europa nachhaltig verändert hat, indem die europäischen Gesellschaften nicht nur strukturell gravierend verändert wurden, sondern auch andere Krisen entstanden sind, von denen hier nur einige aufgelistet werden: die Krise auf dem Wohnungsmarkt, die Kriminalität auf den Straßen, die Löhne, die Krise der Gesundheitssysteme, die der Bildungssysteme und natürlich auch die kulturelle Identität der europäischen Staaten, in denen Migranten massenweise eingewandert sind. Kurzum: Die Europäer sehen zunehmend, wie ganze Stadtviertel bis zur Unkenntlichkeit verändert werden. Hinzu kommen weitere Krisen:
Um diesen Krisen Herr werden zu können, bedarf es nicht nur eines Politikwandels, sondern auch der Veränderung moralischer Werte. Warum? Auch Demokratien haben ein Interesse daran, sich selbst zu erhalten, denn der Selbsterhalt ist eine Grundvoraussetzung für jeden Staat. Folglich ist der Selbsterhalt auch in modernen Demokratien kein Selbstzweck, sondern ein unverrückbarer Grundstein. Die primäre Aufgabe des Staates besteht nämlich darin, den rechtlichen Rahmen zu schaffen, der den Schutz der Grundrechte sowie die Freiheit und Sicherheit seiner Bürger garantiert. Das aber setzt gesellschaftliche Gegebenheiten voraus, die das überhaupt ermöglichen. Sind die nicht mehr gegeben, dann führt das auf allen Ebenen dazu, die gemeinsam zu verteidigenden Werte neu beurteilen zu müssen, denn der Staat ist es, der menschliche Freiheit, Wohlfahrt und auch den Schutz der Menschenwürde erst ermöglicht. Und natürlich gehört dazu auch der Schutz nach innen genauso, wie die Verteidigungsfähigkeit nach außen. Und was die sozialen Sicherungssysteme anbelangt, die funktionieren nur, wenn die dafür erforderlichem materiellen Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Leben geschaffen wurden und werden. Bei dieser notwendigen Neuorientierung stört Moral mehr als, dass sie nutzt. Ersatzweise gibt es für diese Fälle eine neue Parole, die sowohl mit Charles de Gaulle (1890 – 1970) als auch mit Henry Kissinger (1923 – 2023) in Verbringung gebracht werden kann. Politikern, denen Realpolitik wichtiger als Moralpolitik gewesen ist. Diese Parole hat folgenden Wortlaut: Politik kennt keine Moral – nur Interessen. Warum? Staaten haben keine dauerhaften Freunde oder moralischen Verpflichtungen, sondern streben danach, die eigenen strategischen Ziele abzusichern. Staaten sind reine Interessengemeinschaften: Zwischen Staaten gibt es keine Freundschaften und auch keine Moral, obwohl immer noch viele daran glauben, dass die europäischen demokratische Staaten auf einem Fundament gemeinsamer Grundwerte ruhen müssen, um gesellschaftlichen Zusammenhalt und Vertrauen gewährleisten zu können. Dieses Vertrauen befindet sich zurzeit im freien Fall. Moral und Politik Unter diesem Titel hat auch der US-amerikanischen Philosoph Michael J. Sandel eine Essaysammlung veröffentlicht. Das Buch fordert dazu auf, moralische Werte wieder stärker in den öffentlichen und politischen Diskurs einzubringen. Im Wesentlichen geht es dem Autor darum, nachzuweisen, dass politische Entscheidungen niemals moral- und wertneutral sein können. Er plädiert für ein Gemeinwesen, in dem Bürger aktiv über Fragen von Moral und Gerechtigkeit diskutieren, um eine solidarischere Gesellschaft zu schaffen. Im Gegensatz zu den Erkenntnissen von Michael J. Sandel (* 1953), vertrat Niccolò Machiavelli (1469 - 1527) in seinem Buch „Il Principe“ eine ganz andere Auffassung von Politik und Moral, denn mit Machiavelli betrat ein Denker die Bühne, der offen aussprach, was im Laufe der Jahrhunderte zwar immer auch praktiziert worden war, aber zumindest im Kontext kirchlicher und weltlicher Moral für entbehrlich gehalten wurde. Machiavelli beschrieb die Mechanik der Machtpolitik wie folgt: Sie dient ausschließlich dem Zweck des Erhalts und der Erweiterung der eigenen Macht und ergänzt dieses Motiv durch folgende Feststellung: Wer versucht, Politik und Moral miteinander zu verbinden, der öffnet der Skrupellosigkeit Tür und Tor. Machiavelli erklärt das damit, dass es für einen Renaissance-Fürsten unvorstellbar ist, sich zumindest am unterstellten Wohle der Bevölkerung zu orientieren, weil seine Interessen sich vornehmlich an den Zielen des Erhalts und der Erweiterung seiner Macht zu orientieren hätten. Der unheilvollen Trennung von Politik und Moral wurde durch diesen Text gleichsam ein kulturgeschichtliches Denkmal gesetzt. Unverhohlen preist Machiavelli in „Il Principe“ jedes Verbrechen, jede Form der Täuschung und Lüge, sofern diese geeignet sind, die machtpolitischen Interessen jener zu bedienen, die sich selbst zum Maß aller Dinge erklären. Quelle: Machiavelli – Die Trennung von Politik und Moral Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Machtpolitiker von heute sich eher an Niccoló Machiavelli als an moralischen Werten orientieren. Sogar in den Demokratien der EU, in denen gebetsmühlenhaft versichert wird, dass der Erhalt einer regelbasierten Ordnung der oberste Wert aller Werte zu sein habe, lässt sich feststellen, dass die Frage der Machterhaltung wichtiger zu sein scheint, als das Allgemeinwohl derjenigen, denen eine regelbasierte Ordnung aufgezwungen wird, die viele - möglicherweise sogar die Mehrheit - gar nicht will. Und was die Sicherung der Grenzen anbelangt? Zwar entspricht es christlichen Werten, den Armen und den Verfolgten zu helfen. Diese Bereitschaft zur Nächstenliebe endet aber wohl dort, wo diese Nächstenliebe in zunehmendem Maße die Bereitschaft zur Selbstaufgabe einfordert. Schlusssätze: Moralische Maßstäbe für richtiges Verhalten erreichen dort ihre Grenzen, wo moralisches Verhalten bereits erkennbare suizidale Tendenzen aufweist. Anders ausgedrückt: Jedes Gemeinwesen zerfällt, wenn es schlichtweg überfordert wird, denn die Folge von Überforderung ist Regression. Darunter ist ein Abwehrmechanismus zu verstehen, der wirksam wird, wenn Menschen oder auch Gesellschaften unter Stress geraten bzw. Angst oder Überlastung dazu führen, Verhaltensmuster wiederzubeleben, die in vorangegangenen Entwicklungsstufen zur Anwendung gekommen sind. Im hier zu erörternden Sachzusammenhang lässt sich dieser Prozess der Rückentwicklung wie folgt beschreiben: Aus Fremdenliebe wird Fremdenfeindlichkeit. Das muss verhindert werden. Inhaltsverzeichnis Spiegelsplitterwahrheiten
|