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Zurück in die Steinzeit - Iraner sind Tiere

Mittwoch, den 8. April 2026

In einer Meldung auf T-online.de vom 7.4.2026 wird US-Präsident Donald Trump wie folgt zitiert:

US-Präsident Donald Trump hat sich respektlos über den Iran geäußert. Auf die Frage, warum ein Angriff auf die Infrastruktur des Landes kein Kriegsverbrechen sein soll, sagte Trump: „Weil sie Tiere sind“.

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Solch ein Sprachgebrauch wurde auch von Adolf Hitler und von den Nationalsozialisten benutzt. Als „Untermenschen“ wurden insbesondere Juden, Slawen sowie Sinti und Roma bezeichnet, um ihnen das Recht auf Leben absprechen zu können. Und was die Juden anbelangt: Juden wurden oft mit Ungeziefer (Ratten, Läusen) oder Bakterien verglichen, um den Eindruck einer „biologischen Bedrohung“ zu erzeugen, die man „ausmerzen“ müsse.

So viel Geschichtsverständnis darf aber vom amtierenden US-Präsidenten Donald Trump nicht erwartet werden, denn er ist als Legastheniker kaum dazu in der Lage, fließend zu lesen. Aus diesem Grund weigert er sich auch, sich lesend in politische Probleme einzuarbeiten.

Wie dem auch immer sei: Uno-Generalsekretär António Guterres hat die USA und Israel aufgefordert, Irans Kraftwerke und andere zivile Infrastruktur nicht anzugreifen, denn solche Angriffe würden gegen internationales Recht verstoßen.

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Ob sich US-Präsident jedoch noch zurücknehmen kann – was einem Egozentriker kaum möglich sein wird, weil er davon ausgeht, vollumfänglich richtig zu handeln, wenn es darum geht, den Iran zurück in die Steinzeit bomben zu lassen – bleibt abzuwarten, zumal er davon überzeugt zu sein scheint, dass das iranische Volk Bomben hören will, weil es frei sein will.

Wenn die Iraner die Bomben nicht hören, werden sie wütend. Sie wollen die Bomben hören, weil sie frei sein wollen.“ Trump betonte dann, dass die Bevölkerung nur deshalb nicht auf die Straße gehe, um zu protestieren, weil sie die Repressionen des Regimes fürchte. „Der einzige Grund, warum sie nicht protestieren, ist, dass ihnen gesagt wurde, dass sie sofort erschossen werden, wenn sie protestieren“, sagte er.

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Die Antwort des iranischen Außenministers Abbas Araghchi auf Trumps Drohungen lautete:

Diese Drohung kommt einer Normalisierung von Kriegsverbrechen und von Völkermord gleich.“

Dieser Einsicht folgend wird auch in den USA die Kritik am Vorgehen ihres Präsidenten immer lauter.

Der Vorwurf lautet: Trumps Krieg gegen den Iran ist offensichtlich verfassungswidrig. Artikel I, Abschnitt 8, Klausel 11 verleiht dem Kongress die ausschließliche Macht, die Nation von einem Zustand des Friedens in den Krieg zu bringen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alles, was notwendig ist, um Trumps verfassungswidrigen und kriminellen Angriffskrieg gegen den Iran zu beenden, darin besteht, dass der Kongress seine Arbeit macht.

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Ob das noch vor Ablauf des Ultimatums gelingen wird, bleibt abzuwarten.

Trump ist aus der Zeit gefallen: Das, was US-Präsident Donald Trump und seine Regierungsmannschaft trotz zunehmender Kritik immer noch durchsetzen will, das kann nur als ein Versuch bezeichnet werden, die moderne Kriegsführung in einen heiligen Krieg umzugestalten – von Gott befohlen, durch Glauben gerechtfertigt und jenseits eines jeglichen moralischen Vorwurfs.

Auf der Website des Ron Paul Instituts heißt es dazu wie folgt:

Wenn Regierungsbeamte Gott anrufen, um Gewalt zu rechtfertigen, wenn militärische Macht in religiöser Sprache gehüllt ist, wenn das Gebet zu einem Werkzeug der Staatspolitik wird, haben wir es nicht mehr mit Religionsfreiheit zu tun.

Es ist Götzendienst der Nation, die sich als Hingabe an Gott ausgibt.

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Diesem Irrsinn muss ein Ende bereitet werden, bevor alle Dämme brechen.

Am 7. April 2026 heißt es auf RealDonaldTrump wie folgt:

Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben, um nie wieder zurückgebracht zu werden. Ich will nicht, dass das passiert, aber so wird es wahrscheinlich sein.

Doch jetzt, wo wir einen vollständigen und totalen Regimewechsel haben, wo sich verschiedene, klügere und weniger radikalisierte Köpfe durchsetzen werden, kann vielleicht etwas revolutionär Wunderbares passieren, WER WEISS?

Wir werden heute Abend herausfinden, einen der wichtigsten Momente in der langen und komplexen Geschichte der Welt. 47 Jahre Verzerrung, Korruption und Tod werden endlich enden. Gott segne das große Volk des Iran!“

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Wer bei so viel Widersprüchlichkeit in diesem Post von US-Präsidenten Donald Trump noch einen gesunden Restverstand vermutet, der macht sich etwas vor.

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