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Spiegelsplitterwahrheiten Einseitige Ideen sind gefährlich Donnerstag, den 2. April 2026 Das gilt natürlich auch für die ideologisch festgefahrenen Ideen der demokratischen Parteien in Deutschland. Während die Ideen der Linken sich gegen alle traditionellen Werte richten, die den Westen groß gemacht haben, lehnen die konservativ-rechten Parteien die woken Werte der Linken weitgehend ab oder billigen diese mit „knirschenden Zähnen“, weil sie ohne deren Bereitschaft zur Zustimmung, mit den Rechten koaliert werden müsste, was aber abgelehnt wird. Ob das Bestand haben kann, bleibt abzuwarten. Die einen, gemeint sind die dem linken Spektrum zuzuordnenden Parteien, umarmen alles, was sich gegen konservative Werte richtet. Sie hassen praktisch jeden, der seine Volkszugehörigkeit und die Nation, der er angehört, liebt. Sie fordern, Abtreibung als ein Menschenrecht anzusehen, den Transgenderismus als eine gesellschaftliche Höherentwicklung anzusehen und jegliche rassistische Identitätspolitik konsequent abzulehnen und zu bekämpfen. Auf der anderen Seite des politischen Spektrums, gemeint ist das Denken von Menschen jenseits der Mitte, das von den Linken bereits als extremistisch wahrgenommen wird, wird nicht nur ein konsequenter Politikwechsel, sondern auch die Wiederbelebung konservativer Werte eingefordert, zum Beispiel eine andere Familienpolitik sowie eine konsequente Durchsetzung der Abschiebung illegal sich in Deutschland aufhaltender Ausländer. Die Liste unvereinbarer Zukunftsvorstellungen der miteinander konkurrierenden Parteien ließe sich erweitern. Aber auch eine umfangreicher werdende Liste von Gegensätzen würde nichts an dem Grundproblem ändern, das im Folgenden beschrieben wird. Parteien, die nicht dazu in der Lage sind, sich außerhalb ihrer Blase mit den Ideen und Vorstellungen anderer Blasen auszutauschen, um nach einer für alle akzeptablen Lösung zu suchen, sind eine Gefahr für jede Demokratie, denn solch ein Festhalten an der eigenen Wahrheit verhindert Lösungen, ohne die auf Dauer gesehen eine Demokratie nicht bestehen kann. Sollte es nicht gelingen, gemeinsame Zukunftsvorstellungen Wirklichkeit werden zu lassen, dann ist damit zu rechnen, dass aus der noch liberalen Demokratie Deutschland eine elektorale, wenn nicht sogar eine autoritäre Demokratie wird. Wie dem auch immer sei: Sowohl bei der elektoralen als auch bei der autoritären Demokratie handelt es sich um eine Wahldemokratie, in denen sich die miteinander konkurrierenden Parteien um politische Macht und um Einfluss streiten. In beiden Demokratien fehlt es aber oft an starken Institutionen zur Kontrolle der Macht, wenn die Machtfrage entschieden ist. Inhaltsverzeichnis Spiegelsplitterwahrheiten
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