|
Inhaltsverzeichnis Spiegelsplitterwahrheiten Traumtänzer Freitag, den 2. Januar 2026 Realitätsferne verträumte Personen, auch als Fantasten oder Schwärmer bezeichnet, werden Traumtänzer genannt. Gleiches galt vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges auch für die Traumtänzer, die mit schlafwandlerischer Sicherheit sind in einen Krieg hineintanzten. In seinem Buch "Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog" beschreibt der australische Historiker Christopher Clark minutiös die Interessen und Motivationen der wichtigsten politischen Akteure in den europäischen Metropolen vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und zeichnet akribisch das Bild einer komplexen Welt auf, in der gegenseitiges Misstrauen, Fehleinschätzungen, Überheblichkeit, Expansionspläne und nationalistische Bestrebungen zu einer Situation führten, in der ein Funke genügte, den Krieg auszulösen, dessen verheerende Folgen kaum jemand abzuschätzen vermochte. Heute könnten solche Traumtänzer wieder unterwegs sein. Warum? Im Dezember 2025 trafen sich in
Berlien eine Vielzahl europäischer Spitzentraumtänzer, um dort über die
Zukunft der Ukraine zu beraten, die sich bekanntermaßen seit 4
Jahren im Krieg mit Russland befindet. Im Zentrum dieser Erörterungen
standen Überlegungen, wie es gelingen kann, den Krieg nicht enden zu
lassen. Aus dem
Wortlaut der Erklärung: Die Verhandler scheinen vergessen zu haben, dass die Armeen von Deutschland, Italien, Frankreich und England, wenn man sie zusammenzählt, nicht einmal die Anzahl von 700.000 Soldatinnen und Soldaten erreichen. 184.330 Deutschland Wie soll das in der Ukraine möglich
sein? Das ist eine Frage, auf die es keine Antwort
gibt, zumal es sich die Ukraine gar nicht leisten kann, junge Männer im
wehrfähigen Alter in solch einer hohen Anzahl zum Wehrdienst zu
verpflichten, denn auch der Ukraine droht eine Überalterung,
insbesondere auch deshalb, weil die Anzahl der Geburten rückläufig ist. Was die Traumtänzer auch nicht zur Kenntnis nehmen wollen: Dieser Krieg spiegelt nicht mehr den Willen des
ukrainischen Volkes wider, zumal etwa vier Fünftel der Ukrainer Frieden
will. Stattdessen werden Männer aus den Straßen und ihren Häusern
gezerrt, geschlagen, in Uniformen gezwungen und völlig unvorbereitet an
die Front geschickt. Ihre Überlebensdauer beträgt nach ihrer Ankunft an
der Front etwa 5 Stunden. Die Anzahl der Dissertationen nimmt ebenfalls
stark zu und auch die
Ausreise von jungen Männern im wehrfähigen Alter in die europäischen
Staaten, die Schutz bieten können, steigt rapide an. Es dürfte wieder an der Zeit sein, sich an die Antrittsrede "Chance for Peace" des 34. Präsidenten der USA, Dwight D. Eisenhower (1890-1969) zu erinnern, die er am 16. April 1953 hielt: Dwight
Eisenhower: Jede Waffe, die gemacht wird, jedes Kriegsschiff,
das gestartet wird und jede abgefeuerte Rakete bedeutet im letzten Sinne
einen Diebstahl von denen, die hungern und nicht ernährt werden, von
denen, die kalt sind und nicht bekleidet sind. Inhaltsverzeichnis Spiegelsplitterwahrheiten
|