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Das Ende der Geschichte und die Wirklichkeit von heute

Freitag, den 27. Februar 2026

Offensichtlich hat die Menschheit – aus der Sicht von heute – das Ende der Geschichte noch nicht erreicht. Insoweit hat sich Francis Fukuyama geirrt, als er 1989 schrieb, dass die Menschheit das Ende der Geschichte erreicht hat, denn nach dem Zusammenbruch der UdSSR und dem damit verbundenen Ende des so genannten Kalten Krieges stellte sich Fukuyama den westlichen Liberalismus sowohl als „Endpunkt der ideologischen Evolution der Menschheit“, besser gesagt als „die endgültige Form der menschlichen Regierung“ vor. Francis Fukuyama schrieb damals, dass die Idee des Westens, aller anderen alternativen Lebensformen überlegen sei.

Francis Fukuyama: Was wir gerade beobachten, ist vielleicht nicht nur das Ende des Kalten Krieges oder wie eine bestimmte Periode der Nachkriegsgeschichte vergeht, sondern das Ende der Geschichte selbst: Das heißt den Endpunkt der ideellen Entwicklung der Menschheit und die Universalisierung der liberalen westlichen Demokratie als finale Stadium menschlicher Regierungsformen (Seite 5).

Das Ende der Geschichte

Heute entspricht die Realität wohl eher der 1996 von Samuel P. Huntington (1927 bis 2008) beschriebenen Wirklichkeit, über die er ein viel beachtetes Buch geschrieben hat: The Clash of Civilizations and the Remaking of World Order.

The Clash of Civilizations

Darin beschreibt Professor Huntington, die unüberbrückbaren kulturellen Konflikte, die die Welt immerwährend neu gestalten würden. Von Kritikern wurden seine Vorhersagen als „rassistisch“, „islamfeindlich“, „ignorant“ und sogar „als Nazismus“ bezeichnet, wodurch seine Argumentation stark in die Nähe von Adolf Hitler gerückt wurde.

Das änderte sich auch nach seinem Tod nicht, denn Samuel P. Huntington wurde weiterhin als ein „voreingenommer“, „weißer Rassist“ mit imperialistischen Idealen verleumdet.

Ein Blick in die Realität von heute:

Allein die Liste ernstzunehmender Konflikte nur aufzulisten zu wollen, deren Ursachen Huntington bereits 1996 beschrieben hat, wäre eine Herausforderung, denn überall auf der Welt werden Kampflinien um die jeweils verschiedenen zivilisatorischen Identitäten gezogen, von denen hier nur zwei aufgelistet werden sollen.

  • Gazakrieg

  • Ukrainekrieg.

Das aber hindert westliche Globalisten in Europa und Nordamerika nicht daran, die ethnischen Ursachen dieser Konflikte zu leugnen, denn immer noch halten sie „Multikulturalismus“, „offene Grenzen“, „etablierte Normen“ und die „regelbasierte internationale Ordnung“ für Werte, die weltweit verbreitet werden müssen, denn immer noch sprechen sie von „Nationalismus“ und „Patriotismus“, als krankhaften Erscheinungen.

Kurzum: Die Globalisten mögen den Islam und sind sogar dazu bereit – zumindest ist das schon in England so – jeden einzusperren, der Muslime diskriminiert, während in Deutschland mit dem „Besuch der Polizei zu rechnen ist“, wenn „diskriminierende Meinungen“ in den sozialen Netzwerken verbreitet werden.

Im Gegensatz dazu haben die Globalisten im Allgemeinen nichts dagegen, wenn Christen und auch die Juden diskriminiert werden und halten sich mit Schuldzuweisungen zurück, wenn mittelalterliche Kathedralen auf mysteriöse Weise niederbrennen oder Hamas-Terroristen israelische Frauen vergewaltigen und israelische Babys töten.

Auch in Großbritannien, den Niederlanden, in Belgien, Deutschland und Frankreich bestehen Globalisten immer noch darauf, dass „Vielfalt unsere Stärke“ und „Multikulturalismus“ unsere Zukunft ist. Angestrebt wird in diesen Ländern ein „Mischvolk“, das in Frieden und Eintracht unter dem Werteverständnis der „grünen Religion“ dem gesellschaftlichen Fortschritt aller nicht nur ein neues Aussehen, sondern auch ein gemeinsames „wertebasiertes“ Zusammenleben ermöglicht.

An dieser Stelle sei noch einmal an ein Zitat von Irene Montero, der Vorsitzenden der spanischen Fraktion „Die Linke im Europäischen Parlament - GUE/NGL“ erinnert, das folgenden Wortlaut hat:

Irene Montero: Ich hoffe auf die „Austauschtheorie“, ich hoffe, wir können dieses Land von Faschisten und Rassisten mit Einwanderern befreien. Ganz gleich, welche Hautfarbe sie haben, ob ‚chinesisch, schwarz oder braun‘.

Link zur Quelle auf X

Wie dem auch immer sei: Dieses Wunschdenken ändert aber nichts an der für jeden politisch Interessierten erkennbaren Wirklichkeit von heute, in der nicht mehr übersehen werden kann, dass Kulturen untereinander konkurrieren und dass dann, wenn unterschiedliche Zivilisationen aufeinanderstoßen, Konflikte entstehen, die – zumindest ist das in den Ländern so, die eine ungehinderte Migration zulassen und sogar fördern –  möglichst schnell sozialverträglichen gelöst werden müssen.

Es bedarf nämlich keiner prophetischen Gaben um vorhersagen zu können, dass die „heile Welt der Globalisten“ nicht von Dauer sein wird, wenn sie sich so weiter entwickelt, wie sie das heute noch kann, denn schon heute zeigen sich an vielen Stellen Verfallserscheinungen, die nicht übersehen werden dürfen.

Das gilt nicht nur für die USA, sondern auch für Europa, und natürlich auch für Deutschland.

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